Giza-Mauer • Pyramiden
Ägyptische Mysterien


Literaturhinweise

• Armin Risi (mit Rico Paganini): Die Giza-Mauer und der Kampf um das Vermächtnis der alten Hochkulturen – Geheime Forschungen im Pyramiden-Gelände, Govinda-Verlag (Januar 2005). Dieses Buch wird nicht mehr neu aufgelegt, kann jetzt aber noch über den Verlag bezogen werden.

Trotz des „falschen Alarms“ hinsichtlich der Giza-Mauer enthält dieses Buch eine exklusive, historische Fotodokumentation über die Entstehung dieser Mauer in den Jahren 2002 bis 2004 (46 Fotos plus Karte über den genauen Verlauf der Mauer); dieser Teil macht nur knapp zwanzig Prozent des Buches aus. Die restlichen achtzig Prozent enthalten weiteres, z. T. exklusives Fotomaterial über erstaunliche technische Aspekte der ober- und unterirdischen Megalithanlagen von Ägypten (Giza, Sakkara, Abydos, Assuan) sowie viele wichtige Hintergrundinformationen und Parallelen bei anderen Megalithstätten in aller Welt, gesammelt von Armin Risi während mehr als zehn Jahren.

• Andreas von Rétyi: Geheimakte Gizeh-Plateau – Rätsel unter dem Sand, Kopp Verlag 2005.

Eine gute und ausgewogene, zusammenfassende Darstellung der Pyramiden-Forschung, wobei sich einige Überschneidungen mit dem Buch „Die Giza-Mauer“ nicht vermeiden ließen. Andreas berichtet auch von der Entdeckung 90 Meter tiefer, senkrechter Schächte in der weiteren Umgebung des Pyramiden-Geländes, die bisher noch nirgendwo beschrieben worden sind.

• Axel Klitkze: Pyramiden – Geheimnisträger aus Stein, Govinda-Verlag 2005. Im Text erwähnt. Mein Vorwort zu diesem Buch kann auch hier auf meiner Website gelesen werden.

• Prof. James J. Hurtak: Die Schlüssel des Enoch, Akademie für die Wissenschaft der Zukunft, 1977, 2006; schluesseldesenoch.org

Ein Buch mit einer mystischen Entstehungsgeschichte, in dem die Schlüsselinformationen für die „Wissenschaften der Zukunft“ enthalten sind, allerdings in einer großen Kompaktheit und Komplexität als Verschlüsselung bzw. Codierung. Die Schlüssel des Enoch (niedergeschrieben 1973) haben mehrere Entdeckungen in Giza während der letzten Jahre vorweggenommen, und einiges steht noch an. Dieses Buch beschreibt auch die tiefere spirituelle Bedeutung der Pyramiden als Bewußtseins-Konstanten und potentielle Bewußtseinstransformatoren.

James Hurtak war mit seinem Team 1997 übrigens der erste Erforscher der dritten unterirdischen Ebene der Osiris-Krypta (und entdeckte dabei die damals von Sedimenten zugedeckte Megalith-Stätte im Boden dieser Kammer), noch bevor die ägyptische Altertümerbehörde den Fund für sich beanspruchte.


• Armin Risi: Machtwechsel auf der Erde – Die Pläne der Mächtigen, globale Entscheidungen und die Wendezeit (vollständig überarbeitete und aktualisierte Neuausgabe: Govinda-Verlag 2006; Taschenbuchausgabe Heyne-Verlag 2007). Das Thema der altägyptischen Mysterienschulen wird im Bildteil durch die bisher unveröffentlichten Fotos aus der unterirdischen Osiris-Krypta von Giza illustriert, ist im Buch selbst aber nur ein Nebenthema, denn hier geht es in erster Linie darum, was aus diesen alten Mysterienschulen und Geheimorden geworden ist und worin die Rolle der Geheimbünde heute besteht. Ich beschreibe sowohl die Rolle der Geheimbünde und Logen als auch die der Kirche(n), denn dies sind zwei entgegengesetzte Lager, die beide auf ihre Art die globale Entwicklung beeinflussen und sich gleichzeitig gegenseitig bekämpfen und infiltrieren. Der Bewußtseinswandel, der die Grundlage der Wendezeit ist, wird über beide Extreme, „Kirche“ und „Loge“, hinausgehen müssen, und Machtwechsel auf der Erde beschreibt die entscheidenden historischen, philosophischen und spirituellen Schlüssel zur Überwindung und Versöhnung dieser Gegensätze. Deshalb nannten wir dieses Buch auf dem Rückentext auch „Kursbuch zur Wendezeit“.

• Die theistischen Geheimlehren der altägyptischen Mysterienschulen, in: Armin Risi,
Licht wirft keinen Schatten – Ein spirituell-philosophisches Handbuch, S. 294–319.

Die Rosenkreuzer und auch andere zeitgenössische Mysterienorden berufen sich auf ägyptische Wurzeln und nennen dabei immer auch „Echnaton“ als einen ihrer Initiatoren. Was war das Anliegen, was die Lehre des umstrittenen Pharaonenehepaars Echnaton und Nofretete? In dieser Abhandlung kann ich mich auf neuste archäologische Erkenntnisse stützen, die bisher noch kaum in die Sekundärliteratur eingeflossen sind. Der Hintergrund dieser neuen Erkenntnisse ist folgender: In den 1920er und 1930er Jahren hatten Archäologen in der alten Echnaton-Stadt Achetaton (heute: Amarna) Bausteine mit Inschriften ausgegraben, diese übersetzt und die Relikte dann in Kisten verpackt, die an verschiedene Museen im Westen versandt wurden. Einige dieser Kisten blieben über fünfzig Jahre lang im Keller eines kleinen Museums in England stehen. Als die Ägyptologin Christine El-Mahdy beauftragt wurde, diese Kisten zu öffnen, machte sie eine überraschende Entdeckung, denn eine dieser Kisten enthielt ebenjene Inschriften, die bei der Ausgrabung übersetzt worden waren und auf deren Grundlage wichtige Rückschlüsse über das Leben von Pharao Echnaton gezogen worden waren. Nur: Diese Inschriften waren damals falsch übersetzt worden! Während über fünfzig Jahren war diese falsche Übersetzung ungeprüft von allen Ägyptologen als Faktum übernommen worden, was z. T. zu sehr verzerrten Spekulationen über die Verhältnisse in Achetaton und über die Beziehung von Echnaton und Nofretete geführt hatte: Spekulationen wie die Verstoßung von Nofretete durch Echnaton im 12. Regierungsjahr; oder Echnatons angebliche homosexuelle Abgefahrenheit auf einen „Jüngling“ namens Semenkhare, der angeblich plötzlich auftauchte und von Echnaton dann sogar zu seinem Nachfolger auf dem Königsthron bestimmt worden sei; oder die angebliche Selbstvergottung Echnatons als Diktator, wie dies insbesondere Nicholas Reeve behauptet, z. B. in der BBC-Sendung von 1998, Der vergessene Pharao (diese Sendung wurde nun vom Weltbild-Verlag im Rahmen seiner Mystica-DVD neu herausgegeben); all diese Forscher konnten die im Jahr 1999 erstmals veröffentlichte Korrektur noch nicht kennen.

Die historischen Richtigstellungen erlauben nun neue Einblicke in Echnatons Reformation, durch die damals geistige Samen gesetzt wurden, die über verschiedene Stationen bis in die heutige Zeit nachwirken und heute erst als solche Samen erkannt werden können. Was damals begonnen wurde, wäre auch heute revolutionär im positiven, spirituellen Sinn. Denn, soviel sei hier verraten: Echnaton und Nofrete gründeten nicht einfach den ersten Monotheismus, wie heute in allen Geschichtsbüchern geschrieben steht. Die historischen und theologischen Konsequenzen der besagten archäologischen Entdeckung bzw. Korrektur sind im Buch Licht wirft keinen Schatten auf 25 Seiten dargelegt.

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