in den altindischen Schriften
Schon seit Jahrzehnten sprechen die Menschen von „Unidentifizierten Flugobjekten“, sogenannten Ufos, aber landläufig ist dieses Phänomen bisher kaum ernstgenommen worden. Im Gegenteil, es wurde von den Medien, der Wissenschaft und anderen offiziellen Stellen meistens lächerlich gemacht. Wer an Ufos glaubte, galt bei seinen Mitbürgern schnell einmal als Spinner. („Hat der nicht mehr alle Untertassen im Schrank?“)
Ist es nun nicht merkwürdig, daß dieselben Medien, die das Thema „Ufo“ bis vor kurzem noch verspotteten oder totschwiegen, plötzlich ihre Meinung ändern? „Man kann nur feststellen: Ufos gibt es tatsächlich.“ So lautete die Schlußfolgerung in einem offiziellen „Ufo-Report“, den das Schweizer Fernsehen am 19. April 1994 ausstrahlte. Insgesamt acht Ufo-Reports wurden zwischen dem 19. April und 7. Juni ausgestrahlt: jeweils Dienstag abends um 19.00 im Magazin Schweiz aktuell, was die größtmögliche Einschaltquote garantierte. Soll dem Volk schonend beigebracht werden, daß Änderungen im Weltbild bevorstehen?
Die Ufo-Sichtungen haben in den letzten 50 Jahren massiv zugenommen, das heißt aber nicht, daß es Ufo-Berichte erst seit den letzten 50 Jahren gibt. Wenn wir die schriftlichen Überlieferungen der alten Kulturen betrachten, begegnen wir immer wieder Göttergestalten und Wesen, die vom Himmel kamen, aus den Wolken stiegen oder aus anderen Welten erschienen. Je ausführlicher die Überlieferungen sind, desto mehr Einzelheiten erfahren wir über Phänomene, die das Weltbild der heute herrschenden Mächte tief erschüttern könnten. Hierzu gehört insbesondere das Ufo-Phänomen.
Je ausführlicher die Überlieferungen sind, desto mehr Einzelheiten erfahren wir über diese revolutionären Aspekte. Die Kultur, die die umfangreichsten Quellen hinterlassen hat, ist unbestreitbar die altindische Kultur. Diese Quellen vermitteln uns wertvolles Wissen über alle wichtigen Bereiche der menschlichen Existenz. Auch im Bezug auf das Thema Ufos, Außerirdische und die Abstammung der Menschen lassen sie uns nicht im Stich.
Die erste wichtige Information, die wir erhalten, besagt, daß in früheren Zeitaltern der Kontakt mit höherdimensionalen Wesen normal war, also nicht einmal paranormal! Aus dem Śrīmad-Bhāgavatam (1.16.3) erfahren wir, daß die hohen Devas des Universums noch vor 5000 Jahren offen auf der Erde erschienen:
Natürlich kann man all diese Beschreibungen für pure Phantasie halten. Die Existenz von außerirdischen Lebensformen paßt nicht zu den heutigen Ansichten vom Aufbau und Ursprung des Universums, ebensowenig wie die vedische Aussage, daß das gesamte Universum bewohnt sei und daß die meisten dieser Wesen höher entwickelt seien als der Mensch (wobei viele dieser Wesen über eine fortgeschrittene Technologie verfügen, die der irdischen bei weitem überlegen ist).
Ein berühmtes Beispiel hierfür finden wir wiederum im Śrīmad-Bhāgavatam. Im Zehnten Canto wird ein metallenes, außerirdisches Flugobjekt beschrieben, das vom Planeten Talātala stammt. Ein berühmter Ingenieur dieses Planeten, namens Maya Dānava, hatte dieses Flugobjekt für einen irdischen Verbündeten, den machtgierigen König Śālva, konstruiert, und dieser Śālva setzte es im Kampf gegen Kṛṣṇas Stadt Dvārakā ein. Die Beschreibung lautet wie folgt:
Außerirdische verschiedenster Herkunft
Um das Phänomen der außerirdischen Zivilisationen verstehen zu können, brauchen wir ein erweitertes Weltbild. Das materialistisch-empirische Weltbild kann uns nicht weiterhelfen, denn es kann nur dank der Ausgrenzung und Unterschlagung vieler Fakten leben.
Das vedische Weltbild erklärt auf einfache Weise, daß die Existenz von andersartigen menschlichen Wesen durchaus plausibel ist. Wenn die vedischen Schriften sagen, daß die meisten Planeten des Universums bewohnt sind, heißt das nicht, daß es sich dabei überall um Wesen mit irdischen Körpern handelt. Der irdische Menschenkörper ist höchst grobstofflich und besteht zu rund 90 % aus dem Element „Wasser“. Logischerweise darf man deshalb annehmen, daß es auch Wesen gibt, deren Körper vorwiegend aus Feuer, Luft oder Äther besteht. Wesen mit energetischen, ätherischen, astralen oder feinstofflichen Körpern sind für unsere Augen nicht sichtbar, da wir nur grobstoffliche, dreidimensionale Objekte sehen können. Andere Wesen wiederum haben einen grobstofflichen Körper von feinerer Beschaffenheit, weshalb es ihnen möglich ist, mysteriöse Aktionen durchzuführen, wie zu schweben, durch Wände zu gehen, Menschen zu hypnotisieren und zu teleportieren, usw. Weil die Grenzen zwischen den Dimensionen fließend sind, ist es durchaus möglich, daß gewisse Wesen mit einer höheren Entwicklung oder zumindest mit einer höheren Technologie auf der Erde erscheinen.
Höherentwickelt heißt jedoch nicht automatisch, daß diese Wesen ein höheres, d. h. göttliches Bewußtsein haben. Nur schon die verschiedenen Körperformen, die im Zusammenhang mit Ufo-Begegnungen der 3. und 4. Art erwähnt werden, weisen darauf hin, daß nicht alle vom selben Ort oder aus derselben Dimension kommen. Dementsprechend unterschiedlich sind auch deren Mentalität und deren Motivation.
Unterschiede erkennt man auch, wenn man die Botschaften dieser „Außerirdischen“ hört, die auf telepathischem Weg empfangen werden: Prophezeiungen, philosophische Ausführungen und esoterische Enthüllungen über die Vergangenheit der Menschheit. Bei diesen Botschaften – ob sie irdischer oder außerirdischer Herkunft sind, sei dahingestellt – handelt es sich oft um Halbwahrheiten, atheistische Pseudospiritualität oder schlichtweg Fälschungen, durch die ein Irdischer seine eigene Meinung als außerirdische Botschaft verpackt. Zum Beispiel:
„… eine gewisse Barbara Marciniak, die sich in ihrem Wahn auch als Trance-Medium betätigt, die wahrheitlich jedoch nichts anderes ist als eine abgefeimte Lügnerin, Schwindlerin und Betrügerin, und zwar von gleichem Maße wie Fred Bell. Sie lügt, schwindelt und betrügt die Erdenmenschen … Alle Behauptungen dieser lügnerischen Schwindlerin und Betrügerin entsprechen ihrer ureigensten Erfindung und Phantasie und weisen nicht einmal eine winzige Faser von Wahrheit auf, wenn man vielleicht von einigen wenigen Details absieht, die sie aus Schriften gestohlen hat, in denen in geringerem oder größerem Ausmaß unsere Kontaktgespräche mit dir [Billy Meier] und uns wiedergegeben wurden – wobei diese Schriften zudem meistens ohne deine Erlaubnis angefertigt wurden …“ (2)
Göttliche Mitteilungen?
Auffällig ist, daß die Ufo-Sichtungen gerade seit dem Jahr 1947 extrem zugenommen haben. Einer von mehreren möglichen Gründen ist der folgende: 1945 wagte es eine irdische Macht zum ersten Mal, Atombomben zu zünden, was einen tragischen Meilenstein in der Selbstzerstörung der Menschheit darstellte. Neben all den irreführenden und mißverständlichen Botschaften finden sich auch göttliche Worte, denn „positive Lichtwesen“ gibt es glücklicherweise nicht nur auf der Erde.
Diese göttlichen Mitteilungen – im Gegensatz zu den atheistischen – besagen, daß es einen höchsten Schöpfer gibt, der den Menschen einen freien Willen gegeben hat, und daß die Menschen wieder lernen müssen, aus freiem Willen (= Liebe) Gottes Gesetze zu befolgen. Die „Lichtwesen“ respektieren den freien Willen der Menschen und mischen sich deshalb nie manipulierend in die irdischen Machtverhältnisse ein (im Gegensatz zu den dunklen Mächten, die das des öfteren tun).
Das folgende Beispiel ist eine Botschaft, die von der Ufo-Kontaktperson Carl Anderson (angeblich) telepathisch empfangen wurde. Sie stammt aus dem Jahr 1957, war also eine der ersten Botschaften dieser Art, von denen es heute zahllose gibt:
Wenn wir davon ausgehen, daß es im Universum nicht nur die irdisch manifeste Dimension, sondern noch viele andere, höhere Dimensionen gibt, dann müssen wir das Universum plötzlich mit ganz anderen Augen sehen.
Eine solche multidimensionale Sicht verleihen uns die vedischen Schriften. Was den Aufbau des Universums betrifft, so beschreiben sie vierzehn verschiedene Dimensionsebenen (im Sanskrit Loka genannt). Alle vierzehn Dimensionsebenen sind bewohnt. Die höchste ist die Welt Brahmās, des ersten und höchsten Halbgottes innerhalb dieses Universums. Wir Menschen befinden uns im siebten Loka, also in der Mitte. Die Purāṇa-Schriften erwähnen an mehreren Stellen, daß es im Universum insgesamt 400’000 humanoide Lebensformen gibt: die hohen Halbgötter, die Lichtwesen, die Engelwesen, die „Dämonen“, die Wesen aus den dunklen Welten, die Astralwesen, die Elementarwesen, die irdischen Menschen usw.
Diese genannten Wesen sind höherdimensional, das heißt, sie bewegen sich in Welten, in denen andere, weniger verdichtete materielle Elemente vorherrschen. Das Element „Erde“ ist das am meisten verdichtete Element, und deshalb haben Geschöpfe, die einer solchen „Erde“-Welt angehören, keinen Zugang zu den höheren Dimensionen. Wieder muß betont werden, daß nicht alle Wesen, die zu den „höheren Dimensionen“ gehören, göttlich oder positiv sind. Die materielle Welt ist eine Welt der Polarität, und zur Polarität gehört sowohl das Positive (sanskr. sura, „göttlich“) als auch das Negative (sanskr. asura, „atheistisch“).
Die Dimension der Erde befindet sich in der Mitte, und deshalb finden wir hier auf der Erde Einflüsse von beiden Seiten, von der dunklen und von der göttlichen.
Beide Hälften des bewohnten Universums sind aus der irdischen Sicht höherdimensional. Ebenso sind die Wesen und die Technologien dieser Welten höherdimensional. Sie sind nicht so sehr an die grobstoffliche Materie gebunden wie die irdischen Menschen, und dies drückt sich darin aus, daß sie sich viel ungehinderter bewegen können als die Menschen, weshalb die vedischen Schriften (oft fast nebenbei) Raumfahrt, interdimensionale Verschiebungen und Materialisationen erwähnen. Mit anderen Worten, die Fortbewegung dieser höherdimensionalen Wesen ist nicht auf Raumschiffe beschränkt.
Fliegende Kutschen, Hallen und Städte
Die vedischen Schriften erwähnen auch detaillierte Beschreibungen von Raumschiffen, die sich grundlegend in vier Kategorien unterteilen lassen: Pura, Sabhā, Vimāna, Pūrva.
Pūrvas sind raketenähnliche Raumschiffe, vergleichbar mit Spaceshuttles. Aus den Beschreibungen, die ich bis jetzt gesehen habe, bekomme ich den Eindruck, daß Purvas sich mit einem mechanischen Antrieb fortbewegen und keinen Zugang zu den höheren Dimensionen haben.
Der Ausdruck Vimāna bedeutet wörtlich „Objekt, das sehr/in jeder Hinsicht [vi-] beweglich/den Raum durchmessend [-māna] ist“ und ist der allgemeinste Sanskritbegriff für „Flugobjekt“. Unterschiedlichste Raum- und Dimensionsschiffe werden als Vimānas bezeichnet: z. B. jene Raumschiffe, die Zugang zu den höheren Dimensionen haben, aber auch leicht in einen materialisierten Zustand übergehen können; die Raumschiffe der Götter und Dämonen und sogar die spirituellen Transraumschiffe. Als Vimānas werden oft auch jene Raumschiffe bezeichnet, die, verglichen mit den nächsten beiden Kategorien, klein sind und nur in Erdnähe verkehren.
Im Zusammenhang mit den Vimānas werden oft Sabhās erwähnt. Wörtlich bedeutet Sabhā „Versammlungshalle“. Dieser Begriff vermittelt bereits einen Eindruck der Größe dieser Objekte. Sabhās können auf Planeten stationiert sein, aber gewisse Sabhās sind auch fähig, sich zu bewegen und zu fliegen. Manchmal tragen sie viele Vimānas.
Ein Beispiel hierfür finden wir im Śrīmad-Bhāgavatam (8.15.8a, 10–11,16,23a). Dort wird beschrieben, wie die Heere der unteren sieben Welten das fünfte Planetensystem angreifen:
Das berühmteste Pura-Beispiel aus den vedischen Schriften betrifft eine ganze Pura-Flotte – die drei Puras der Söhne des mächtigen Asuras Taraka. Diese Begebenheit, ein vedischer Star Wars, wird in den meisten der achtzehn Purāṇas erwähnt und zum Teil sogar detailliert beschrieben, wobei wiederum viele Parallelen zu modernen Phänomenen auffallen:
Einst besiegten die Halbgötter, angeführt von Śivas Sohn namens Skanda, den kosmisch-imperialistischen Asura Taraka, der mit seinen Raumschiffen bereits zahlreiche Planeten unterworfen hatte. Als dies geschah, waren seine drei Söhne derart bestürzt, daß sie voller Rachegefühle asketische, magische Rituale auszuführen begannen, um ein Höchstmaß an Energien zu mobilisieren. Durch die Macht ihrer Askese zwangen sie Brahmā, ihnen eine Gunst zu erteilen, und gelangten so in den Besitz einer noch nie dagewesenen Raumflotte mit Basis auf der Erde.
Die drei Daitya-Brüder [Tarakas Söhne] sprachen zu Brahmā: „Durch deine Gnade wird es uns möglich sein, die Erde in Besitz zu nehmen und uns mit Hilfe von drei fliegenden Festungen (Puras) ungehindert im All zu bewegen. Einmal alle eintausend Jahre werden wir uns versammeln, und dann sollen diese drei Festungen in eine verschmelzen. Nur wenn der große Herrscher, Śiva, uns in genau jenem Moment, wo die drei Festungen vereint sind, angreift und mit einem einzigen Pfeil trifft, sollen wir besiegt werden können.“ Mit den Worten „So sei es“ entschwand Brahmā ihren Augen.
Darauf konstruierte der heldenmütige Maya kraft seiner Konzentration drei Puras. Diese Asura-Festungen nahmen folgende Positionen ein: Die goldene Festung schwebte in den himmlischen Regionen; die silberne am Firmament, und die eiserne Festung befand sich auf der Erde. Jede dieser Festungen war 1200 km lang und breit. Tarakākṣa übernahm das Kommando über die goldene Festung, Kamalākṣa das Kommando über die silberne Festung, und Vidyunmali übernahm das Kommando über die irdische Festung aus Eisen.
In diesen Festungen verehrten die Daitya- und Dānava-Dämonen den Dānava-Magier Maya, der sich selbst in jeder dieser drei Festungen einen besonderen Verehrungsraum errichtet hatte, in denen er lebte. Auf diese Weise, o heilige Gottgeweihte, entstanden die drei uneinnehmbaren Festungen. Sie waren so ausgestattet wie eigene Planeten. Die Daityas der drei Welten versammelten sich in diesen Festungen und gewannen mit deren Hilfe die Überhand in den drei Planetensystemen. … In diesen Festungen gab es zahllose kleinere Luftgefährte (Vimānas), die der Sonnenscheibe glichen und auf jeder Seite Fenster hatten. (Linga Purana 1.71.11–26)
Diese Festungen waren so gut gebaut, daß niemand eindringen konnte, nicht einmal mit mentalen Kräften, denn Mayas magische Kräfte waren unübertrefflich. … Unter ihnen gab es aber auch stumme Wesen ohne eigene Bewegung [bioroboterähnliche Wesen]; sie waren wie Zwerge und hatten unnatürliche Körperproportionen; ihre Körper hatten eine bläuliche Tönung; ihr Haar war dunkel und kraus. (Liṅga Purāṇa 1.71.31–35)
Außerirdische Einflüsse im Kali-Yuga
Der Tripura-Vorfall enthält viele wichtige Aspekte. Ich kann hier nur einen herausgreifen, der jedoch ein wichtiges und heikles Thema anschneidet. Die Tripura-Mächte waren erpicht, unbezwingbare Raumschiffe zu bekommen, weil sie sich auf der Erde einrichten und allesgebietenden Einfluß verschaffen wollten, denn sie waren überzeugt, die rechtmäßigen Besitzer dieses Planeten zu sein.
Gleichzeitig verfügten sie über unwiderstehliche Kräfte, weil sie schwarzmagische Techniken pflegten. Maya, der Gott dieser Dānavas, der die Raumschiffe geschaffen hatte, richtete in allen drei Festungen einen besonderen Ort zu seiner Verehrung ein – auch auf der Erde.
Die echten Götter lassen sich nie als Gott verehren, zumindest monopolisieren sie die Hingabe ihrer Verehrer nie mit Absolutheitsansprüchen; aber hier bekommen wir den Eindruck, daß der Ober-Dānava Maya eine eigene Religion gründete und seine Untergebenen mit großen Wundern beeindruckte und einschüchterte.
Wenn man die Vielfalt von außerirdischen und höherdimensionalen Wesen undifferenziert als göttlich gute Heilsbringer bezeichnet und denkt, physischer und technologischer Fortschritt sei gleichbedeutend mit spirituellem Fortschritt, dann ist das ein zu gutgläubiger Glaube. Zweifellos vermittelt ein großer Teil der sogenannten „Außerirdischen“ göttliche Impulse und spielt in der geistigen Evolution der Menschen eine wichtige Rolle; aber wir dürfen nicht vergessen, daß wir schon seit fünftausend Jahren im Kali-Yuga leben, im dunklen Zeitalter, das den dunklen Kräften die Möglichkeit gibt, ihren Einfluß auf der Erde zu verstärken, ein Einfluß, der schon seit Jahrtausenden währt. Die vorhin zitierte Channeling-Botschaft von Carl Anderson sprach von siebentausend Jahren. Das Kali-Yuga begann vor fünftausend Jahren, aber die Übergangszeit hatte bereits Jahrtausende zuvor eingesetzt.
Zur Wellenlänge der genannten dunklen Mächte gehören z. B. die Tierverstümmelungen. Wenn diese tatsächlich auf außerirdische Einflüsse zurückzuführen sind, dann ist eines sicher: Die wahren „Götter“, die göttlichen Lichtwesen, würden nicht Kühe, Pferde und andere Wesen verstümmeln und bis auf den letzten Bluttropfen leer saugen, wie das seit bald dreißig Jahren in Tausenden von bekanntgewordenen Fällen vorgekommen ist. Die Dunkelziffer müßte noch ergründet werden, denn offensichtlich sind diese Fälle nur deshalb bekanntgeworden, weil diejenigen, die dafür verantwortlich sind, wollen, daß wir auf sie aufmerksam werden. Gleichzeitig beweisen sie, daß sie fähig wären, das ganze auch spurlos und unentdeckt zu vollbringen. Aber irgendwie gefällt es ihnen, den schockierten Bauern die verstümmelten, blutleeren Tierleichen vor die Nase zu werfen, ohne jede weitere Spur.
Diese und noch andere ET-Phänomene der dunklen Art passen erstaunlich genau zur Aussage der jahrtausendealten Sanskrit-Schrift Padma Purāṇa (1.76.118–119, 123):
Die Menschheit ist heute, gesamthaft gesehen, in ein Extrem der Negativität und Destruktivität abgedriftet. Deshalb ist es nicht erstaunlich, daß den Menschen in diesem Extrem des Egoismus das andere Extrem als Spiegel vorgehalten wird: die sogenannten „Grauen“. Während die heutige Menschheit das Extrem des Individualismus verkörpert (rücksichtsloser Egoismus gegenüber Natur, Tieren und Mitmenschen), verkörpern diese „Grauen“ das andere Extrem, den unpersönlichen, emotionslosen Kollektivismus. Wenn die Menschen sich nicht von Zukunftsutopien oder Feindbildern ablenken lassen, kann auch aus dieser Konfrontation individuell etwas Positives entstehen, wie auch viele Entführte mittlerweile erkannt haben.
In dieser Diskussion sollte man jedoch nicht den Fehler begehen, das Ufo-Phänomen nur auf die Entführungen, Sichtungen und die (un)heimlichen Allianzen zu beschränken. Zu diesem Phänomen gehört noch viel mehr, vor allem das Wirken der göttlichen Wesen, die im Hinblick auf den bevorstehenden Quantensprung des irdischen Bewußtseins bei vielen Menschen unaufdringlich eine praktische Horizonterweiterung fördern.
Auch muß man davon ausgehen, daß nicht alle Wesen und Flugobjekte, die sich in Erdnähe aufhalten, von anderen Planeten kommen. Einige könnten auch von der Erde selbst stammen, oder sie könnten aus der Vergangenheit kommen. Noch nicht so lange ist es her, wo gewisse Gruppierungen mit höherer Technologie auf der Erde lebten und aus irgendwelchen Gründen gehen mußten oder sich zurückzogen. Heute könnten sie zurückkommen, weil ihr Planet nun von der Menschheit existentiell bedroht wird, oder weil sie die Erde immer noch als ihren Besitz betrachten.
Die Außerirdischen in den abendländischen Religionen
Die vedischen Schriften sagen voraus, daß im dunklen Zeitalter (Kali-Yuga), das vor 5000 Jahren begann, verschiedenste Wesen als Götter oder sogar als Gott auftreten werden. In diesem Licht bekommen die Legenden der alten Hochkulturen plötzlich einen neuen Sinn. Eines der ältesten Epen der Welt, das Gilgamesch-Epos aus Sumer, berichtet ausführlich über die Aktivitäten und Affären der „Götter“, die vom Verfasser dieses Epos „Anunnaki“ genannt werden. Dieser Ausdruck erinnert direkt an die Begriffe Anakim und Nephilim im ersten Buch Moses (Genesis). Nephilim bedeutet im Hebräischen dasselbe wie Anunnaki im Sumerischen, nämlich „diejenigen, die vom Himmel auf die Erde kamen“. Das Gilgamesch-Epos beschreibt ebenfalls eine Sintflut, und die Parallelen zum biblischen Sintflut-Bericht sind offensichtlich, nur mit einem großen Unterschied.
Ein Sumerologe faßt die diesbezüglichen Stellen des Gilgamesch-Epos wie folgt zusammen:
Dieser Gott bereitet vielen Menschen Mühe. Die einen verbieten jedes Hinterfragen und fordern gedankenlosen Glauben an „Gottes Worte“ und sind sogar bereit, auf Gewalt zurückzugreifen, um die Fragenden zum Schweigen zu bringen.
Nach der Sintflut, nachdem Noah Elohim mit dem Fleischopfer besänftigt hatte, wurden die Menschen jedoch wieder hochmütig. Sie wollten in Babel einen Turm bauen, der „bis an den Himmel reicht“ und die Erbauer „in aller Welt berühmt“ machen sollte.
„Gott“ ist alarmiert:
Ganz mutig drückt sich Erich von Däniken aus und beruft sich dabei sogar auf die Sanskritschriften:
Mit anderen Worten: Aus den vedischen Schriften geht hervor, daß interplanetarische Kontakte zur multidimensionalen Realität des Universums gehören. Das war in der Vergangenheit so und ist in der Gegenwart nicht anders. Wer die vedischen Schriften kennt, wird nicht verwirrt sein, wenn sich in Zukunft immer mehr göttliche und weniger göttliche Stimmen an die Menschheit wenden.
„Es gibt zwei Pfade für die geborenen Wesen, den göttlichen und den dämonischen. Konstante Hingabe an den Höchsten, Viṣṇu, ist göttlich, und das Gegenteil hiervon ist dämonisch.“ (Agni Purāṇa 383.12)
„Yayāti war ein mächtiger, gottesbewußter König der Erde. Weil Indra, der König des Himmels, mit ihm außergewöhnlich zufrieden war, schenkte er ihm eine leuchtende, göttliche Kutsche (Ratha) aus Gold. Dieses Gefährt wurde von himmlischen [nicht-irdischen] Pferden gezogen, die sich mit der Geschwindigkeit des Geistes fortbewegten. All seine Unternehmungen führte er mit der Hilfe dieses Ratha aus. Es war dieser Ratha, mit dem der unbezwingbare Yayāti die Erde in sechs Tagen eroberte und die Devas und Asuras in Schlachten besiegte.“
(Brahma Purāṇa 10.6–8)
„Nachdem Indra den Asura Vṛtra getötet hatte, … flohen die Dānavas voller Schrecken auf die Erde und errichteten unter dem Meer ihre Festung. Sie versammelten sich und planten voller Stolz eine Verschwörung, um alle drei Welten zu unterwerfen. Der erste Schritt sollte sein, all jene Menschen auf der Erde zu vernichten, die Tugend und Entsagung fördern. ‚Wenn Tugend und Entsagung auf der Erde verschwinden, verschwinden sie im ganzen Universum [denn von der Erde aus inkarnieren die Seelen in den höheren Welten].‘ Dieser Plan machte die Dānavas zuversichtlich und siegesgewiß.“ (Mahābhārata, Vana Parva 101.17–22a)
„Vom Ozean aus begannen die Kālakeya-Dānavas ihre Aktionen. … In der Nacht waren sie aktiv, und am Tag zogen sie sich in den Ozean zurück. … So kam es, daß die Menschen am Morgen Leichen von jenen fanden, die Tugend und Entsagung üben – einigen fehlte das Fleisch, andere waren ohne jegliches Blut, andere zerteilt oder verstümmelt. … So breiteten sich auf der Erde Angst und Schrecken aus.“ (102.1–13)
[Die Halbgötter sprachen:] „Durch den Verlust des vedischen Wissens haben die Menschen auf der Erde die förderliche Tugend verloren. Dies bereitet uns große Sorge, und deshalb haben wir vor, uns auf die Ebene der Menschen zu begeben.“ (Mahābhārata, Śānti Parva, 59.24b–25)
Bhagavad-Gītā, Übersetzung mit Originaltext, Swami Prabhupāda, Vaduz (Bhaktivedanta Book Trust), 1987
Liṅga Purāṇa, Padma Purāṇa, Ancient Indian Tradition and Mythology Series, Delhi (Motilal Banarsidass) 1984ff.
Mahābhārata, vollständige Originalübersetzung von Kisari Mohan Ganguli (12 Bände, englisch), Delhi (Munshiram Manoharlal), 5. Neuauflage 1990
Mahābhārata, vollständige Originalübersetzung von M. N. Dutt (7 Bände, englisch), Delhi (Parimal) 1988
Śrīmad-Bhāgavatam (Bhāgavata Purāṇa), Übersetzung mit Originaltext, 12 Bände, Swami Prabhupāda, Vaduz 1977–83
Vaimaanika-shastra, in: David Hatcher Childress, Vimana Aircraft in Ancient India & Atlantis, Stelle, Illinois (AUP) 1991
„Heilige Texte“, in: Walter-Jörg Langbein, Das Sphinx-Syndrom – Die Rückkehr der Astronautengötter, S. 147ff., 306. München (Langen Müller) 1995
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(1) Ramtha: UFOs und die Beschaffenheit der Wirklichkeit, S. 169. Burggen (In der Tat Verlag) 1990 zurück
(2) Der angebliche Außerirdische Ptaah, formuliert von Billy Meier, in: F.I.G.U.-Bulletin Nr. 2, Mai 1995 zurück
(3) zitiert in: Michael Hesemann, UFOs – Die Kontakte, S. 70. Düsseldorf (Verlag 2000) 1993 zurück
(4) B. Landsberger, in: P. Garelli (Hrsg.): Gilgamesh et sa légende, S. 34. Paris 1960 zurück
(5) Erich von Däniken: Habe ich mich geirrt? – Neue Erinnerungen an die Zukunft, S. 240. München (Bertelsmann) 5/1992 zurück

















