Traum-Introvision „Ein unbeachteter Traum ist wie ein ungeöffneter Brief.“ — Altjüdisches Sprichwort
Die Traum-Introvision ist eine strukturierte Betrachtung der Träume auf der Grundlage einer kontemplativen Innenschau. Sie beinhaltet Elemente einer fortlaufenden Schulung und ist offen für alle Menschen, die an einer Traumschulung interessiert sind. Der Besuch des Traumseminars, das ich anbiete, wird für die Teilnahme an der Traum-Introvision nicht vorausgesetzt. Die einzelnen Traum-Introvisions-Halbtage können unabhängig voneinander besucht werden.
Voraussetzung Führen eines Traumtagebuches.
Zeit 13.00 – 16.00 Uhr
Mitbringen Schreibmaterial und Farbstifte, leichte Decke, warme Socken, evtl. ein Kissen, Klanggabeln, falls vorhanden (Klanggabeln stehen zur freien Verfügung).
Kursbeitrag CHF 80,–
Kursdaten Sonntag, 20. Juni 2010 von 13.00–16.00 Uhr Sonntag, 12. September 2010 von 13.00–16.00 Uhr Sonntag, 16. Januar 2011 von 13.00–16.00 Uhr
Kursort Noch offen
Weitere Information und Anmeldung Silvia Siegenthaler Schärerstrasse 21 3014 Bern Tel: 031 332 64 75 Email: Silvia Siegenthaler introvision.ch
Träume sprechen eine Symbolsprache aus Energie-Bildern. Die im Schlaf auftauchenden Bilder und Gefühle künden von seelisch-geistigen Prozessen. Kreativ-heilende Vorgänge werden in Traumbilder übersetzt und lebendig spürbar. Die innere Botschaft des Traumes erfüllt sich, wenn sie im alltäglichen Leben erkannt und verwirklicht wird, denn das Fenster der Träume wird uns durch die Sehnsucht der Seele nach Einsicht, nach Bewußtsein und Ganzheit geöffnet.
Wenn wir von einem Entwicklungsstadium der Reife in das nächste übergehen, kann uns dies im Traum und/oder in der wachen Innenschau mitgeteilt werden. Es können uns Konflikte aus dem Unterbewußten der Seele gezeigt werden, deren wir kaum gewahr sind, die wir jedoch lösen möchten.
Das Unterbewußtsein kann extreme Traumbilder hervorbringen, die unserem Gesamtwesen nicht wirklich entsprechen. Die übertriebene Position des Unterbewußten kompensiert den aktuellen Stand der Person. Der unterbewußte Standpunkt kann so weit von der Mitte weg liegen, wie die Person in ihrem Alltagsbewußtsein abseits von ihrer Mitte steht.
Träume aus der Quelle des Lebens zeigen den Weg der gründlich verankerten Mitte und führen in die seelische Integration der Gesamtheit unserer physischen, emotionalen, mentalen und spirituellen Natur.
Die Menschen früherer Kulturen haben durch Träume direkte körperliche Heilwirkungen erfahren. Was ich als Traum-Introvision bezeichne, gehört zu den ältesten uns bekannten Heiltraditionen. In allen Urvölkern und Religionen der Welt spielten die Träume als Übermittler göttlicher Botschaften eine grosse Rolle.
Träume sind nicht manipulativ. Sie sind unmittelbar, einzigartig und situativ. Die Traumbilder beschäftigen sich mit uns, sie arbeiten mit uns, sie lehren uns und überraschen uns von mal zu mal. Sie führen uns Inhalte vor Augen, die unserem Tagesbewusstsein bislang noch nicht zugänglich waren. Sie bemühen sich um unser physisch-seelisches Gleichgewicht, um erweiterte Einsichten und Erinnerungen. Sie bringen uns Botschaften aus parallelen Welten und höheren Dimensionen, unserer seelisch geistigen Heimat.
© Silvia Siegenthaler Oktober 2009
Silvia Siegenthaler (geb. 1962), dipl. Heilpädagogin, Psychomotorik- und Craniosacral-Therapeutin; 1984 Aufbau und Führung eines Kindergartens (bis 1989); Weiterbildungen in Körpertherapien, Yoga, Gesang und Tanz (in der Schweiz, in Indien, in England und in den USA); ab 1996 Aufbau einer öffentlichen Psychomotorik-Therapiestelle; parallel dazu private Praxis in Klangtherapie und spiritueller Lebensberatung; Entwicklung eines eigenen Systems von sakralen Klangbewegungen; ab 2010 zusammen mit Armin Risi Aufbau eines Praxis- und Retreat-Ortes in der Natur (Berner Oberland). |